Der Lebenslauf: Logisch und lückenlos.
Der Lebenslauf ist eine knappe Variante Ihrer Selbstdarstellung. Neben persönlichen Daten interessieren einen zukünftigen Arbeitgeber vor allem Ihre beruflichen Stationen. Denn hier sind die Kompetenzen und Stärken entstanden, die Sie auch für den neuen Job qualifizieren. Sollten Sie Lücken in Ihrem Lebenslauf haben, begründen Sie diese. Bei jedem Menschen gibt es Phasen, in denen er sich neu orientiert – das allein ist kein Nachteil.
Der Aufbau: Heute beginnen, dann rückwärts gehen.
Sie haben irgendwann die Grundschule besucht? Das hat jeder. Schon deshalb gehört dieses Merkmal nicht an den Anfang des Lebenslaufes. Beginnen Sie lieber mit der aktuellen Position und arbeiten Sie sich dann rückwärts in die Vergangenheit vor. Auf diese Weise kommt das Beste zuerst und der Personalverantwortliche kann selbst entscheiden, wie weit er zurückgehen möchte. Wenn in Ihren beruflichen Tätigkeiten ein roter Faden erkennbar wird, ist das auf jeden Fall positiv.
Der Inhalt: Der Job ist das Ziel.
Wenn es um die Beschreibung Ihrer beruflichen Tätigkeiten geht, können Sie ruhig detaillierter auf Ihre Aufgaben und die Ihnen übertragenen Verantwortungsbereiche eingehen. Weiter gehende Informationen, z.B. über Sprachkenntnisse, außerberufliches Engagement oder Ähnliches, sollten Sie nur aufführen, wenn das Ihr Bild als Arbeitnehmer positiv aufwertet. Niemand wird eingestellt, weil er ein netter und sozialer Mensch ist. Und zeitaufwändige oder risikoreiche Hobbys wie Marathonlaufen, Autorennenfahren oder Entsprechendes werfen nur die Frage auf, ob Sie sich dem Job wirklich voll und ganz widmen wollen.
Unser Tipp zum Schluss: Geben Sie Ihren Lebenslauf einem Freund zu lesen und fragen Sie ihn, was er für einen Eindruck von Ihnen erhält. Dann können Sie, falls nötig, noch mal nachbessern.

